Hintergrund
Nicholas Yantian ist einer von wenigen beeidigten Hebräisch-Übersetzern in Deutschland. Seit Jahrzehnten übersetzt und dolmetscht er für Bundesbehörden, die Botschaft des Staates Israel, jüdische Gemeinden, Verlage und für junge Israelis, die ihren Weg nach Deutschland finden. Am Landgericht beeidigt, lehrt er zudem Hebräisch an der Jüdischen Volkshochschule Berlin.
Sein Sohn, mein Cousin, hat mich angesprochen, ob ich für seinen Vater eine Seite gestalten könnte. Es gab vorher keinen eigenen Webauftritt, der dieser Laufbahn gerecht wurde. Auch hier wurde es bewusst ein One-Pager: eine klare, geführte Seite statt eines verschachtelten Auftritts.
Die Herausforderung
Die größte Aufgabe war nicht technisch, sondern inhaltlich: herauszuarbeiten, was Nicholas eigentlich alles macht und mit wem er über die Jahre gearbeitet hat, und das in eine klare Positionierung zu übersetzen.
Eine jahrzehntelange Laufbahn hat viele Facetten: Behörden, Botschaft, Gemeinden, Verlage, Lehre. Die Herausforderung lag darin, diese Vielfalt nicht als Liste abzuladen, sondern zu einer Aussage zu verdichten, die sofort verständlich macht, wofür er steht, und das sauber in den Lesefluss der Seite einzubauen.
Aus den Gesprächen und dem, was sich über seine Arbeit zusammentragen ließ, ist die Struktur der Seite entstanden.
Positionierung im KI-Zeitalter
Der zentrale Gedanke der Seite: In Zeiten, in denen KI Texte in Sekunden übersetzt, verschiebt sich der Wert eines menschlichen Übersetzers. Nicholas' eigentliches Alleinstellungsmerkmal ist nicht, dass er übersetzen kann, sondern dass er beeidigt ist.
Für offizielle Dokumente, Gerichtsangelegenheiten und behördliche Vorgänge zählt nicht die schnellste Übersetzung, sondern die rechtsgültige. Eine beeidigte Übersetzung ist amtlich anerkannt, das kann keine KI leisten. Genau diese Unterscheidung führt die Seite klar heraus, statt ihn als einen Übersetzer unter vielen zu zeigen.
So wird aus dem vermeintlichen Nachteil des KI-Zeitalters sein stärkstes Argument: dort, wo es wirklich zählt, braucht es einen beeidigten Menschen.
Design & Mehrsprachigkeit
Die Seite ist dreisprachig angelegt: Deutsch, Englisch und Hebräisch. Das passt unmittelbar zu seinem Wirkungsfeld: deutsche Behörden, internationale Mandanten und hebräischsprachige Klienten finden sich jeweils in ihrer Sprache wieder. Hebräisch bringt dabei wieder das Rechts-nach-links-Layout mit, das im Design berücksichtigt ist.
Gestalterisch führt die Seite ruhig durch seine Laufbahn und mündet in den entscheidenden Punkt, die Beeidigung, und einen unkomplizierten Weg zur Kontaktaufnahme. Die vielen Stationen seiner Arbeit sind so eingebunden, dass sie Vertrauen schaffen, ohne zu überladen.
Ergebnis
Das Ergebnis ist ein fokussierter, dreisprachiger One-Pager, der eine jahrzehntelange Laufbahn in eine klare Positionierung übersetzt: der beeidigte Hebräisch-Übersetzer für die Dinge, bei denen es offiziell zählt.
Die Seite ist noch nicht live, Nicholas und seine Frau möchten vorher noch Anpassungen vorschlagen.
[Platzhalter: Domain und Launch-Datum ergänzen sobald live]